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    Haarprobleme: Hirsutismus



    I. Definition

    Vermehrte, an Androgenenpraedelektionsstellen konzentrierte Behaarung.

    Differentialdiagnose zur Hypertrichose!
          

    II. Ursachen

    Ätiologisch kann der Hirsutismus in zwei, sich teilweise überlappende Formen unterteilt werden:

     

    • hereditäre [erblich bedingt] Form
    • endokrin  [hormonell] bedingte Form

     

    hereditäre Form

    Bei der hereditären Form ist meistens ein Elternteil ebenfalls stark behaart, der Hirsutismus beginnt während der Pubertät.

    endokrin bedingte Form

    Beim hauptsächlich endokrin bedingten Hirsutismus fehlt die hereditäre Belastung, der Hirsutismus tritt plötzlich und nicht unbedingt mit der Pubertät koinzidierend auf.

    Der hereditär bedingte Hirsutismus geht meist mit einem normale Zyklus einher, der endokrin verursachte ist oft mit Zyklusstörungen verbunden.
          

    III. Diagnostik (Hormonbestimmungen)

    hereditäre Form

    • Testosteron, DHEAS (zum Tumorausschluß)

     

    endokrinologisch bedingte Form

    • LH/FSH-Ratio (PCO)
    • Testosteron, DHEAS (Androgendiagnostik)
    • Östradiol (zur Beurteilung der ovariellen Aktivität)
    • 3 Alpha-diol-Glucuronid (Maß f. 5-Alpha-Reduktase-Aktivität)
    • HBG (korreliert mit den gebundenen Androgenen)
    • TSH (Hypo-und Hyperthyreose)
    • Somatotropin (akromegale Patienten weisen oft einen starken Hirsutismus auf)

     

    IV. Therapie

    genetisch-bedingter Hirsutismus

    Da die beiden Formen des Hirsutismus ineinander übergreifen, kann auch beim genetisch bedingten Hirsutismus eine endokrine Therapie begonnen werden. Führt dies jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg, so ist der Patientin eine mechanische Entfernung der Haare via Epilation bzw. eine Photoderm-Strategie anzuraten.

     

    endokrin-bedingter Hirsutismus

    1. Systemische Therapie

    Orale Antiandrogen-Therapie mit Diane mite â und Cyproteronacetat (10 mg, 50 mg); bei nicht notwendiger Empfängnisverhütung bzw. bei Kontraindikation zu alkylierten Östradiol 2 mg Östradiol-Valerat täglich und 10 - 50 mg Cyptroteronacetat 10 - 15 Tage vor der jeweils zu erwartenden Regel.

     

    2. Topische Therapie:

    Osiren-Salbe:

    Rp.:/ Osiren amp. I OP a Nr.V

    m.f.ung.

    S. Salbe

     

    5-alpha-Reduktase-Hemmer und/oder topisches Cyproteronacetat als Salbe

    Rp./ Finasterid 0.15

    Cyproteronacetat 0.30

    S. Salbe

     

    Eine erfolgreiche Form der Hirsutismusbehandlung besteht in der primären Beseitigung der Haare durch Laser sowie die anschließende Therapie mit einer lokal aufgebrachten Antiandrogencreme, welche das Wiederaussprossen der Haare verhindern beziehungsweise verlangsamen soll.

     

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