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    Östrogen VIII :: Gewicht



    Durchflutet ein Übermaß an Östrogenen den weiblichen Organismus, verstärkt das die Wassereinlagerung und die Ödembildung. Außerdem nehmen dabei die frauenspezifischen Fettpölster zu, die vom weiblichen Geschlecht meist nicht goutiert werden: am Oberschenkel, am Gesäß und in der Taille. Ein Zuviel an Hormonen ist dabei genauso schlecht wie ein Zuwenig. Fehlt nämlich der Frau das Eierstockhormon, entwickelt die Natur einen betont knabenartigen Körper, der die weiblichen Laufstegmodels auszeichnet und mitunter in der Geschichte des Geschmacks seinen Stellenwert hatte, in vielen Fällen aber nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Obwohl sich über Geschmack trefflich streiten ließe, ist aus ärztlicher Sicht das hormonelle Mittelmaß – nicht zuviel, nicht zuwenig – das richtige.

     

    Die Fetteinlagerungen, die hier beschrieben wurden, werden Glutealfett genannt. Fett macht auch einen gewissen Füllungs- und Größenstand der weiblichen Brust aus, wodurch dieser eine erotisierende Wirkung zukommt. Eine schön geformte weibliche Brust ist ein Symptom der Frische und der Jugend, beides in direkter Abhängigkeit vom Östrogen. Indirekt steht dieses auch hier wieder im Dienste der Fortpflanzung.

     

    Jeder Gedanke daran, die figur-betonende Wirkung des Östrogens sei Selbstzweck, wäre absolut verfehlt. In Wahrheit dienen sogar die weiblichen Rundungen nur der Arterhaltung, weil nur durch sie die Gravidität und Aufzucht der Kinder sichergestellt werden können. Die Östrogene sind es nämlich auch, die weibliche Fettzellen mit jenen Triglyzeriden füllen, die zahlreiche Prozesse im weiblichen Körper mit der erforderlichen Energie versorgen. Beispielsweise benötigt der weibliche Organismus während der Schwangerschaft Höchstmengen an solcher Energie – Energie, die neues Leben formt und dieses auch noch ernährt. Im Gegensatz zu andere Säugetieren kann ein neugeborenes Kind spontan noch keine Nahrung zu sich nehmen. Das biologische Postulat verlangt es, daß im weiblichen Organismus Vorsorge für den hochenergetischen Prozeß der Nahrungsproduktion für ein Baby – und das Energiepotential für die Mutter selbst – getroffen sein muß.

     

    Normalerweise ist das Leben auf unserem Planeten nur eindimensional konditioniert: Daß nämlich Nahrung aufgenommen und in Leistung und Energie umgewandelt wird. Den Säugetieren ist danach ein Quantensprung gelungen: Sie verbrauchen Nahrung nicht nur, sondern stellen diese auch her. Sie haben sich damit vom Blühen und Ernten der Pflanzen emanzipiert. Fortpflanzung wird damit zu jeder Jahreszeit – auch im Winter, wenn keine Erntemöglichkeit besteht – garantiert. Dem Homo sapiens gelang dann die evolutionäre Steigerung: Seine Hormone erfüllen nicht nur alle überlebensstrategischen Notwendigkeiten, diese infrastrukturellen Kriterien dienen als erotisierender Nebeneffekt gleichzeitig wiederum auch der Erhaltung der Art.

     

    Die Energiespeicher der Frau befinden sich am Gesäß und am Oberschenkel und sie bestehen im wesentlichen aus Triglyzeriden, Fettprodukten, die der Körper dann verbraucht, wenn gestillt werden muß. Fett wird dabei in Milch umgewandelt. Das aber auch nicht zufällig, sondern nach einem genau vorherbestimmten, biologischen Plan. Mit der Vorsorge hiezu beginnt der weibliche Körper schon zu Beginn der Geschlechtsreife. In dieser Zeit der Pubertät steigt das Östrogen an und übernimmt die Verantwortung für Eisprung, Ovulation und Menstruation. Daneben formt es den Körper eines Kindes in den einer Frau um: Es entstehen dabei jene typischen weiblichen Rundungen, die den fraulichen Körper so attraktiv machen.

     

    Das aber war nicht die ursprüngliche Intention der weiblichen Evolution. Die Natur verfolgte nur die eine Absicht, über die Fortpflanzung die Art zu erhalten und damit auf möglichst lange Zeit die Spezies Homo sapiens zu etablieren und zu gewährleisten. Die später aufkeimenden Gelüste des Mannes waren dabei gewissermaßen nur der unbeabsichtigte Nebeneffekt. Die nicht erotische Komponente des ursprünglichen Evolutionsplanes ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fettreserven am Oberschenkel und am Gesäß zunächst nur den einen Sinn hatten, Kinder zu ernähren, die Nachkommen zu versorgen und somit eines der wichtigsten Postulate der Biologie zu erfüllen. Der erotisierende Effekt des Gesäß- und Oberschenkelfettes wurde erst viel später entdeckt, zuletzt von der plakativen Werbung. Dabei wird unterschwellig ein uralter Reflex ausgenützt. Das männliche Säugetier erkennt am Zustand der Gluteal- und Oberschenkelfettpakete des Muttertieres, ob die Jungen gut oder schlecht aufgezogen werden können und wie deren Überlebenschancen aussehen. Das Gehirn von Säugern ist seit Jahrmillionen auf diesen prüfenden Blick der Männchen auf die Fettregionen des Weibchens konditioniert – ein Artverhalten, das auch auf den Menschen übergegangen ist. Der begehrliche Blick des Mannes auf diese speziellen Regionen des weiblichen Körpers ist somit keine Versündigung, sondern perfekt artgerechtes Verhalten eines hohen Säugetieres. Wenn in der Hierarchie der Blicke des Mannes primär die Gesäßregion einer Frau angestarrt wird, dann steckt ein uralter Imperativ dahinter, den die Verhaltensforschung so interpretiert: Der Mann verschafft sich durch diese Taxierung Informationen über das reproduktive Potential der Frau. Sind die Fettzellen von Oberschenkel und Gesäß ausreichend gefüllt, dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit daraus schließen, daß die Frau ihr Neugeborenes ernähren und durchbringen kann. Ob überschießende Fettmassen diese Gewißheit potenzieren oder beim Mann einen gegenteiligen Effekt bewirken, hängt wohl von der persönlichen Geschmackslage ab.

     

    Je komplizierter ein Mechanismus ist, desto störanfälliger ist er auch. Manche Frauen reagieren auf Hormonstörungen mit einem übermäßigen Anbau von Fettzellen in diesen Regionen des weiblichen Körpers. Dabei kommt es zu bemerkenswerten Kollisionen innerhalb des weiblichen Haushaltes. Denn hormonell bedingte Fettansammlungen bedeuten zwangsläufig auch Gewichtsprobleme. Andererseits werden Fettpolster am Hinterteil und an den Oberschenkeln vom Körper besonders sorgsam gehütet, wurden diese Teile von der Evolution ja als besonders wichtig klassifiziert.

     

    Das Opfer dieser skurrilen Widerstreitigkeiten ist die Frau: Sie leidet unter dem Übergewicht – und setzt alles in Bewegung, um das lästige Fett wegzubekommen. Sie nimmt zahllose (nur wenig sinnvolle) Abmagerungskuren auf sich, sie fastet, sie betreibt Sport und kann sich zuletzt über den Erfolg dieser Torturen nur noch wundern. Sie nimmt überall ab, nur nicht dort, wo sie will – und soll: am Gesäß. Es ist so, als hätte die Natur ausgerechnet um diesen Körperteil einen eisernen Käfig herumgebaut, dessen einziger Zweck es ist, die volle Integrität der prallen Fettansammlungen zu erhalten.

     

    Die Abhilfe aus diesem Dilemma kann nur der Frauenarzt schaffen, der eine genau dosierte Hormontherapie einleiten wird.

     

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