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    Östrogen :: Hormon der Schönheit



    Wahrscheinlich ist das Östrogen das wichtigste, bekannteste und vielseitigste Hormon überhaupt; aus medizinischer Sicht ist es wohl auch das erfolgreichste: Die Forschung hat mittlerweile derart viele Wirkungsmechanismen dieses Hormons durchleuchtet, daß aus diesem Wissen schon ein breitgefächertes Therapieangebot resultiert.

     

    In früheren Jahren galt es als gesichertes Wissen, dass Östrogene nur für Fortpflanzung und Schwangerschaft wichtig sind. Mittlerweile ist das Wirkungsspektrum dieser Hormone weiter erforscht und man weiß, dass sie in zahlreiche Regelkreise und viele Beschwerden, welche für die Frauengesundheit von Bedeutung sind, involviert werden. Im Rahmen des Genomprojektes gelingt es, immer mehr Andockstellen für die Östrogenrezeptoren in den Regulationseinheiten von Genen zu finden. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Östrogene in der Regulation zahlreicher Gene, die auch für den Stoffwechsel, für das Körpergewicht, für die Immunabwehr, für das Funktionieren der Sinnesorgane und das Nachwachsen der Haut (wenige Beispiele von vielen) mitverantwortlich sind.

    Die Medizin ist für alle diese Erkenntnisse dankbar, konnte sie doch in der Altersforschung ihre bisher größten Erfolge erzielen. Es ist gesichertes Wissen, daß durch kontrollierte Hormonzufuhr bei festgestelltem Hormonmangel (Defizit) zahllose Alterungsprozesse gestoppt, zumindest aber eingebremst werden können. Östrogene zögern viele Altersbeschwerden erfolgreich hinaus.

     

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    Die Andockstellen für den Östrogenrezeptor in den Steuerungseinheiten zahlreicher Gene zeigen diese molekularbiologische Konfiguration.

     

     

     

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    Östrogen I :: Knochen



    Diese Thesen können am konkreten Beispiel bewiesen werden. Alternde Menschen werden bekanntlich mit zunehmenden Jahren immer kleiner. Sie bzw. ihre Skelettsysteme schrumpfen. Ältere Frauen bekommen mitunter sogar einen Katzenbuckel. Eine Erscheinung übrigens, die auch Männer – diese freilich erst in wesentlich späteren Jahren – betreffen kann. Diese Feststellung ist nicht abwertend zu verstehen, aber Skelettveränderungen dieser Art vollziehen sich nun einmal geschlechtsspezifisch – die Natur benachteiligt Frauen im Alter wesentlich stärker als Männer.

     

    In den USA wurde einmal eine Kampagne gestartet, deren Titel auch schon das zum kategorischen Imperativ gereifte Programm war: "Aufrecht bis ins hohe Alter!" Wahrscheinlich war diese Initiative der Gesundheitsbehörden in den Vereinigten Staaten eine der erfolgreichsten Bewußtseinskampagnen überhaupt. Es sei nicht notwendig, daß sich 70jährige und von schwerer Osteoporose geplagte Frauen gekrümmt und von Schmerzen geplagt durchs Leben quälen müssen (wie dies heute vielfach noch in ländlichen Gegenden häufig zu beobachten ist), lautete die Message. Und auch der bei schweren Fällen von Knochenerweichung benötigte Rollstuhl würde sich erübrigen, wenn ..., ja wenn Osteoporoseprophylaxe betrieben worden wäre.

     

    Vorbeugemedizin heißt das Schlagwort: Die Osteoporosetherapie ist heute vergleichsweise sicher und einfach. Durch eine einfache, völlig unblutige Knochenmessung erhält der Arzt Informationen über die Dichte des Skelettsystems. Daraus läßt sich die Wahrscheinlichkeit ableiten, ob diese Frau in späteren Jahren zur Knochenerweichung neigt oder nicht. Der Facharzt kann das Osteoporoserisiko also relativ sicher abschätzen. Wird bei dieser Knochendichtemessung ein zu niedriger Wert ermittelt, ist eine Knochenvorsorge sinnvoll. Durch diese Präventivtherapie wird die Verkleinerung der Knochen des Skelettsystems verhindert und ein höchst unangenehmer Alterungsprozeß, nämlich die Osteoporose, schon im vorhinein gefahrlos hintangehalten.

     

    Für die Prävention der Osteoporose stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung: sie beginnt bei einer gesunden Lebensführung, bei körperlicher Aktivität und Meidung der Knochenräuber (Nikotin). Brustkrebsgefährdete Patientinnen, die zu einer Osteoporose inklinieren, können mit einer spezifischen Medikamentengruppe, die einerseits die Brust, andererseits aber auch den Knochen schützt, vorbeugend behandelt werden. Kalzium und Vitamin D gehören in das Arsenal jeder Knochenprävention, bei bereits vorhandener Osteoporose können Bisphosphonate mit Erfolg herangezogen werden.

     

    Wenn eine Frau während der Menopause wegen klimakterischer Beschwerden Östrogene einnimmt, so werden dadurch gleichzeitig auch die Knochen – in sehr natürlicher Weise – geschützt. Allerdings ist es nicht sinnvoll, Jahrzehnte nach der Menopause ohne Beschwerden, nur um den Knochen zu behandeln – erneut mit einer Östrogentherapie zu beginnen. Das Östrogen ist das ideale Hormon der „transition phase“, also des Übergangs vom Präklimakterium in die Postmenopause.

     

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