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    Home / Information / Schwangerschaft / Mutterpass / Seite 15
     

    Abschlußuntersuchung (Epikrise)



    Im Mutterpass wird zusammenfassend festgehalten, wie die Geburt und das Wochenbett verlaufen sind. Auch Untersuchungen des Neugeborenen werden dokumentiert. Am Tag der Entlassung aus der Klinik und sechs bis acht Wochen nach der Geburt wird die Frau noch einmal untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse werde ebenfalls im Mutterpass vermerkt.

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    Geburtsmodus und Kindslage



    Geburtsmodus: Der Geburtsmodus beschreibt, wie das Kind entbunden wurde:

      *  Spontan (sp) - vaginale Entbindung ohne operativen Eingriff

      *  Sectio (S) - durch Kaiserschnitt

      *  vaginale Operation (vag. Op) - das heißt durch Zangengeburt oder Einsatz einer Saugglocke.

     

    Kindslage: Hier wird festgehalten, wie das Kind bei der Entbindung im Bauch der Mutter lag:

      *  Mit dem Kopf zuerst (SL für Schädellage)

      *  Mit dem Becken nach unten (BEL für Becken-Endlage) 

      *  Quer im Geburtskanal (QL für Querlage).

     

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    Apgar-Zahl, ph-Wert



    Apgar-Zahl: Gleich nach der Geburt wird der sogenannte Agpar-Test durchgeführt. Er wurde 1953 von der New Yorker Narkoseärztin Dr. Virginia Apgar entwickelt. Durch den Test wird der Zustand des Neugeborenen so genau wie möglich erfasst. Die Ergebnisse zeigen, wie es die Geburt überstanden hat, wie gut es den Anpassungsprozess bewältigt und ob es sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell erholt.

    Untersucht werden fünf Lebensfunktionen.

    Für jeden Einzeltest bekommt das Neugeborene eine Note zwischen 0 und 2. Die Noten werden zusammengezählt:

    Acht bis zehn Punkte bedeuten, dass es dem Kind gut bis sehr gut geht, eine Bewertung unter sieben lässt eine (oft vorübergehende) Störung vermuten. Deshalb wird der Apgar-Test nach fünf und noch einmal nach zehn Minuten wiederholt.

    Hat das Baby bei der ersten Untersuchung weniger als vier Punkte, wird sofort behandelt.

     

    pH-Wert: Neben dem Agpar-Test wird auch eine Blutuntersuchung des Neugeborenen gemacht. Aus der Nabelschnur-Arterie entnimmt der Arzt etwas Blut und testet den Säuregrad. Wenn nötig, wird das Baby dann mit Sauerstoff versorgt.

     

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    Wochenbett und Direkter Coombs-Test



    Wochenbett: Kommt es im Wochenbett zu Komplikationen, so wird dies vermerkt. Bei der Abschlussuntersuchung vor der Entlassung aus der Klinik prüft der Arzt die Rückbildung der Gebärmutter und ob eventuelle Geburtsverletzungen heilen, beispielsweise ein Dammriss.

     

    direkter Coombs-Test: Hierbei wird untersucht, ob das Kind Antikörper im Blut hat.

     
    Dr. med. Cornelia Vöge-Auer| Marktplatz 15| D-37574 Einbeck | Tel. +49 (0)5561 30 66| Fax: +49 (0)5561 3021
    Kontakt: E-Mail: info@voege-auer.de Webseite: www.voege-auer.de
    Berufsbezeichnung: "ARZT"; Mitglied der Ärztekammer Niedersachsen (Zulassungsnummer 08-10-291)
    Steuernr.: 12/101/033000 Finanzamt Bad Ganderheim