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    Diagnose des Wachstumshormonmangels



    Während man bei Kindern aufgrund der Klinik, aber auch aufgrund der Wachstumshormonspiegel-Messung leicht die Diagnose eines Somatotropinmangels objektivieren kann, ist die diesbezügliche Diagnose beim erwachsenen Menschen schwieriger: ab dem 30. Lebensjahr kommt es zu einem kontinuierlichen Absinken des Somatotropins; nicht; weil die Hirnanhangsdrüse altert und funktionsärmer wird, sondern weil die Wachstumshormonsynthese durch Transmittoren des Gehirns, durch das Somatostatin eingebremst wird. Dieses nimmt im Alter zu und verringert die gleichbleibende Freisetzung des Wachstumshormons. Ob man das mit den zunehmenden Jahren immer weniger werdende Wachstumshormon ausgleichen soll, wird derzeit von der Medizin noch unterschiedlich beantwortet. Liegen allerdings Beschwerden vor, die auf einen Wachstumshormonmangel schließen lassen und ist das Somatotropin im Blut tatsächlich niedrig, so wird eine "therapeutische Probe" gerechtfertigt; bessert sich nach einer Wachstumshormonzufuhr das Beschwerdebild, ohne daß ein Nachteil entsteht, so ist eine diesbezügliche Therapie gerechtfertigt. Das Hauptsymtom eines Somatotropinmangels ist die Müdigkeit, die Abgeschlagenheit, die Fettzunahme und die Muskelabnahme, aber auch seelische Veränderungen wie depressive Verstimmung und Soziophobie - man meidet die Gesellschaft von anderen Menschen. Die Objektivierung des Wachstumshormonspiegels kann durch eine Blutuntersuchung erfolgen, wobei man allerdings nicht vergessen darf, daß die Bildung und die Freisetzung des Somatotropins einem Tagesrhythmus unterworfen ist: in den frühen Nachtstunden steigt es an, um wahrscheinlich aufgrund seines aufbauenden Wirkungsprofils die Schäden des Vortages zu beheben. In den frühen Morgenstunden sinkt es allerdings wieder ab, um dem Cortisol Platz zu machen, das frühmorgendlich ansteigt und die Menschen für den Streß des kommenden Tages adjustiert. Aufgrund dieser Schwankungen ist es nicht immer leicht, durch eine einmalige Blutuntersuchung den tatsächlichen Somatotropinspiegel zu erfassen. Deshalb verwendet man "Stimulationsteste", mit deren Hilfe die Fähigkeit des Körpers, Somatotropin herzustellen, überprüft wird.

     

    Auch beim Wachstumshormon gibt es Möglichkeiten, die eigene Produktion anzuregen: da ein niedriger Zuckerspiegel im Blut zu einer verstärkten Ausschüttung des Somatotropins führt, kann man die nächtliche Wachstumshormonproduktion - und damit imitiert man den Tageszyklus der Natur - durch eine Reduktion der Abendmahlzeit stimulieren. Ähnlich wie das Melatonin steigt auch beim Verzicht auf das Abendessen durch die damit einhergehende Hypoglykämie das Wachstumshormon an. Aber auch eine mäßige sportliche Aktivität am Abend stimuliert die Wachstumshormonfreisetzung. Ersten Hinweisen zufolge können ganz kleine chemische Verbindungen, die nur aus wenigen Aminosäuren bestehen, die Wachstumshormonsekretion stimulieren. Auch dem Arginin wird dieser Effekt zugeschrieben. Ob allerdings auch ein lediglich mit der Nahrung aufgenommenes Arginin die Wachstumshormonsekretion ankurbelt, ist noch nicht restlos beantwortet. Arginin kommt vor allem im Fisch vor.

     

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